Selbst nachdem Schönheitsoperationen offensichtlich fehlgeschlagen waren, gab sich der Münchner selbsternannte Schönheitschirurg Sebastian Voigt eher arrogant. Auf die Anforderung von Patientendaten scheint er regelmäßig nicht zu reagieren. Wir haben deshalb eine entsprechende Klage beim Landgericht München eingereicht und Strafanzeige gegen den Arzt wegen des Verdachts der gefährlichen  Körperverletzung, möglicherweise auch schweren Körperverletzung, gestellt. Dazu wurde beantragt, Herrn Dr. Voigt die Approbation zu entziehen, was wohl zwischenzeitlich zumindest vorläufig erfolgt ist.

 

Die Stadt München soll in der Praxis gravierende Hygienemängel festgestellt haben und aus Gründen der Patientensicherheit zwischenzeitlich die Praxis geschlossen haben. Bislang haben sich schon über 30 Geschädigte gemeldet.

 

Wenn es noch weitere Opfer gibt, sollten die sich schnellstmöglich melden und Schadensersatzansprüche geltend machen. Unabhängig davon, dass solche Ansprüche in der Regel drei Jahre nach Entstehung verjähren, ist zweiter Ansprechpartner die Haftpflichtversicherung des ehemaligen Arztes.

 

Wir versuchen derzeit eine außergerichtliche Schadensregelung zu erreichen.