Ansprechpartner für Schadenersatzansprüche der Opfer aus Unfällen, Straftaten oder Vertragsverstößen ist RAin Verena Erni. Für die Durchsetzung von Näherungsverboten auch RA Rafael Fischer.

 

Opferschutzgesetz in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat im Jahre 2001 die Landesstiftung Opferschutz eingerichtet, deren Aufgabe es ist, den Opfern von Gewalttaten finanzielle Unterstützung für materielle Tatfolgen von maximal € 25.000,00 sowie durch Zahlung von Schmerzensgeld von maximal € 10.000,00 zu gewähren. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung besteht jedoch nicht. Leistungen werden vor allem dem Opfer eines vorsätzlich rechtswidrigen Angriffs zugesprochen, wenn die Tat in Baden-Württemberg begangen worden ist.

 

Auch Unterstützungen in anderen Fällen und Zahlungen an Hinterbliebene sind möglich.

In der Regel werden Zahlungen erst dann bewilligt, wenn der Täter zuvor überführt und verurteilt wurde. Aber auch davon gibt es eine Reihe Ausnahmen. Die Stiftung kann Zuwendungen aber auch schon vorher gewähren, insbesondere wenn der Täter unbekannt oder flüchtig ist oder wenn bei ihm in absehbarer Zeit nichts zu holen ist.